Von digital zu hybrid – Wie Banken den nächsten Schritt in der Kundenberatung gehen 

Von digital zu hybrid

- WIE BANKEN DEN NÄCHSTEN SCHRITT IN DER KUNDENBERATUNG GEHEN

In den letzten Jahren haben viele Banken massiv in digitale Angebote investiert – Online-Banking, Apps, Videoberatung. Doch bei aller Effizienz zeigt sich: rein digitale Beratung stößt an Grenzen. Kund:innen erwarten heute Flexibilität, Nähe und Individualität – und genau das bietet die Hybrid-Beratung.

 

Warum Hybrid-Beratung?

Kund:innen wollen selbst entscheiden, wann, wie und über welchen Kanal sie mit ihrer Bank in Kontakt treten. Sie wünschen sich: 

    • einfache, schnelle, unbürokratische Lösungen bei Standardthemen 
    • Beständigkeit und persönliche Ansprechpartner bei komplexen Anliegen 
    • die Möglichkeit, zwischen digitaler und persönlicher Beratung zu wechseln 

Hybrid-Beratung verbindet das Beste aus beiden Welten – die digitale Erreichbarkeit mit der menschlichen Kompetenz.

Der Weg zur Hybrid-Beratung: Von der Idee zur Umsetzung 

Viele Institute fragen sich: Wie schaffen wir den Sprung von digital zu hybrid? 
Die Antwort liegt in einem klar strukturierten Transformationsprozess, der Strategie, Technik und Menschen zusammenbringt. 

1️⃣ Analyse der Ist-Situation 

Gemeinsam mit Fach- und Führungskräften wird zunächst ermittelt, wo die Bank aktuell steht – organisatorisch, technisch und kulturell. Eine strukturierte Befragung und Workshops schaffen ein gemeinsames Verständnis der Ausgangslage. 

2️⃣ Zielbild definieren 

Im nächsten Schritt wird das Zielbild „Hybrid-Beratung“ entwickelt: 
Wie sollen Kund:innen künftig beraten werden? Welche Kanäle und Tools werden genutzt? Welche Rollen brauchen wir?                                                                                    Dabei geht es nicht (nur) um „mehr Digitalisierung“, sondern darum, ausgehend von der aktuellen Situation zu entwickeln, wohin die Bank oder Sparkasse strategisch will. Das Zielbild beschreibt also den gewünschten Reifegrad und die Etappen dorthin – zum Beispiel eine schrittweise Ausweitung der Videoberatung an jeden Arbeitsplatz der Privatkundenberatung und später auch in die Firmenkundenberatung. 

Dieses Zielbild wird zur Leitplanke für alle weiteren Schritte. 

3️⃣ GAP-Analyse & Maßnahmenplan 

Durch den Abgleich von Ist-Zustand und Zielbild entstehen konkrete Handlungsempfehlungen – vom Datenschutz über die Arbeitsplatzgestaltung bis hin zur Mitarbeiterbefähigung. Daraus wird ein Umsetzungsplan mit klaren Meilensteinen entwickelt. 

4️⃣ Umsetzung, Training & Coaching 

In der Praxisphase werden die Maßnahmen umgesetzt und die Mitarbeitenden befähigt, die neue Beratungsform sicher anzuwenden. Trainings und Coachings helfen, Mindset und Routine in die hybride Arbeitsweise zu integrieren. 

5️⃣ Review & Ergebnissicherung 

Zum Abschluss wird überprüft: 
Was hat gut funktioniert? Wo besteht Nachjustierungsbedarf? So entsteht eine nachhaltige Verankerung im Beratungsalltag. 

Erfolg durch Struktur und Beteiligung 

Hybrid-Beratung ist kein technisches Projekt – sie ist ein Kulturwandel. Erfolg entsteht, wenn alle Beteiligten – von der Vertriebssteuerung über die Organisation bis hin zu den Berater:innen – eingebunden werden. 

Das Ergebnis: 

    • höhere Reichweite 
    • stärkere Kundenbindung 
    • attraktivere Arbeitgebermarke 
    • nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit 

Der Schritt von digital zu hybrid ist kein Sprint, sondern ein bewusster Wandel. Wer ihn konsequent geht, vereint digitale Effizienz mit der persönlichen Stärke der Filialberatung – und gestaltet die Bank der Zukunft.

Autor: Sandra Edelmann

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UX im Banking: So gelingt das perfekte Nutzererlebnis 

UX im Banking

So gelingt das perfekte Nutzererlebnis

In der Welt des Bankings ist die User Experience (UX) heute längst keine Option mehr, sondern ein entscheidender Faktor für Erfolg und Akzeptanz. Kunden erwarten eine einfache, intuitive und sichere Interaktion mit ihren Finanzdienstleistern. Aber wie genau erreicht man das?  

Ich habe die  wichtigsten Aspekte und Tipps zur Verbesserung der User Experience für Euch zusammengefasst:

1. Kennt Eure Zielgruppe – wirklich!

Die Verbesserung der User Experience beginnt damit, sich in die Nutzer hineinzuversetzen. Wer sind Eure Kunden eigentlich? Was bewegt sie, welche Erwartungen und Ängste haben sie? Um das herauszufinden, könnt ihr Interviews, Umfragen oder Analysen nutzen. So bekommt ihr einen Einblick in das Nutzerverhalten Eurer Zielgruppe. Nur wer seine Nutzer versteht, kann ihre Bedürfnisse erfüllen!

2. Gestaltet die Navigation so einfach wie möglich 

Nichts frustriert Nutzer mehr als komplizierte Menüs oder eine verwirrende Benutzerführung. Setzt auf eine klare, logische Navigation. Ein übersichtliches Menü und gut strukturierte Inhalte führen Eure Kunden intuitiv an das Ziel. Denkt immer daran: Die beste Navigation ist die, über die Nutzer gar nicht nachdenken müssen. 

3. Design, das begeistert – auf allen Geräten 

Ein ansprechendes Design kann Wunder wirken. Farben, Schriften und Grafiken sollten harmonisch und klar auf die Markenidentität abgestimmt sein. Eure Anwendungen sollten auf jedem Gerät perfekt funktionieren – egal ob Smartphone, Tablet oder Desktop. 

4. Sicherheit schafft Vertrauen 

Gerade im Finanzsektor ist Datensicherheit oberstes Gebot. Transparente Kommunikation über Sicherheitsmaßnahmen, wie Zwei-Faktor-Authentifizierung und verschlüsselte Datenübertragungen schafft Vertrauen und gibt Euren Nutzern ein gutes Gefühl. Wenn ihr Eure Sicherheitsmaßnahmen sichtbar macht, gewinnt ihr das Vertrauen Eurer Kunden. 

5. Persönlich ist besser 

Personalisierte Nutzererfahrung macht oftmals den Unterschied. Individuelle Dashboards, maßgeschneiderte Empfehlungen auf Basis von Transaktionsdaten oder personalisierte Benachrichtigungen sorgen dafür, dass sich Eure Kunden gesehen und verstanden fühlen.  

6. Unterstützung leicht gemacht 

Bietet Euren Kunden direkten Zugang zu Unterstützung. Klar strukturierte FAQ-Bereiche, intelligente Chatbots oder gut erreichbare Ansprechpartner – Nutzer, die problemlos Hilfe erhalten, fühlen sich sicher und zufrieden. Vorhandener Support rundet Eure UX perfekt ab.   

7. Feedback, Feedback, Feedback 

Die Optimierung von User Experience hört nie auf. Holt Euch deswegen regelmäßiges Feedback von Euren Nutzern ein. Lernt aus dem, was Eure Kunden Euch sagen – und zeigt, dass ihr Euch stetig verbessern wollt. Nur wer flexibel bleibt und zuhört kann eine gute User Experience gewährleisten. 

Eine gute User Experience ist heutzutage ein Muss im Banking. Versteht Eure Zielgruppe, setzt auf intuitive Navigation, schafft ihr ein Nutzererlebnis, das begeistert. Bleibt dabei immer offen für Neues und bereit zur kontinuierlichen Optimierung – so sichert ihr euch langfristig den Erfolg in der dynamischen Welt des digitalen Bankings. 

Autor: Daniel Rockinger 

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KI-Webinar Kompakt am 26.06.2025 – jetzt anmelden!

KI-Webinar kompakt

KI verstehen, anwenden & durchstarten.

Künstliche Intelligenz ist beeindruckend. Aber was bringt dir all das Potenzial, wenn es nicht deinen Arbeitsalltag erleichtert?

In unserem kompakten KI-Webinar zeigen wir Dir live, wie du mit gezielten Prompts echte Aufgaben in wenigen Sekunden löst. Praxisnah. Verständlich. Umsetzbar. 🚀 

🔹 Telefonleitfaden für Kundengespräche?                                                               In Sekundenschnelle erstellt – inkl. Gesprächseinstieg, Argumentationsstruktur und Einwandbehandlung. 

🔹 Komplexe Produktinfos verständlich machen?                                                            Ein einziger Prompt reicht, um Chancen & Risiken auf den Punkt zu bringen – ideal für Beratung und Vertrieb. 

🔹 Professionelle Einladungen gestalten?                                                                    Auf Knopfdruck. Stilvoll, zielgruppengerecht und passend für deine nächsten Events – z. B. einen „Immo-Abend“.  

Das Beste daran: Wir zeigen dir alles live anhand echter Beispiele, sodass du das Gelernte sofort selbst anwenden kannst.

In unserem 60-minütigen Webinar erhältst Du einen kompakten Überblick über die wichtigsten Grundlagen, Praxis-Tipps und aktuelle Entwicklungen.

Themen im Überblick:

➡️ Was kann KI und was (noch) nicht?
➡️ Gute Prompts schreiben leicht gemacht
➡️ Praxisnahe Anwendungsbeispiele
➡️ Datenschutz & der EU AI Act im Überblick

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📅 KI-Webinar | 26.06.2025 | 11:00 Uhr | Online

 
Wir freuen uns auf Dich!

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Projektmanagement – klassisch vs. agil

Projektmanagement: Agil oder Klassisch - oder einfach beides?!

So finden Sie den passenden Ansatz

In der heutigen, dynamischen Geschäftswelt stehen Unternehmen oft vor der Frage: Welcher Projektmanagement-Ansatz passt am besten zu unseren Anforderungen? Denn sowohl das agile als auch das klassische Projektmanagement bieten spezifische Vorzüge und Herausforderungen. Die Wahl des geeigneten Ansatzes hängt dabei stark von den jeweiligen Anforderungen und den Umständen des Projekts, aber auch von den Zielen des Instituts und dessen Unternehmenskultur ab.  

Für einen Überblick stellen wir die beiden Herangehensweisen – klassisch und agil – zunächst in aller Kürze vor. 
 

📝 Klassisches Projektmanagement: bewährte Wege gehen

 

Das traditionelle Projektmanagement, häufig durch Methoden wie das Wasserfallmodell repräsentiert, verfolgt einen linearen und schrittweisen Ansatz. Es eignet sich besonders für Projekte mit klar definierten Anforderungen und. Zu seinen Stärken zählen unter anderem:  

    • Strukturierte Planung: Die Verantwortlichen führen Projekte in zeitlich begrenzten Phasen mit klaren Zielen, Zeitplänen und Budgets durch 
    • Vorhersehbarkeit: Das Projektteam legt zu Beginn den gesamten Projektumfang fest – so lassen sich Zeit und Kosten genauer vorhersagen.
    • Dokumentation: Den Projektverlauf fortlaufend zu dokumentieren, sorgt für Transparenz und Nachvollziehbarkeit. 

Die starre Struktur des klassischen Ansatzes kann jedoch auch problematisch werden – insbesondere dann, wenn Änderungen während des Projekts notwendig sind. Diese können zeit- und kostenintensive Neuplanungen erfordern.  

„Die Entscheidung zwischen agilem und klassischem Projektmanagement ist oft keine Wahl für das eine oder das andere. Der Schlüssel zum Erfolg liegt vielmehr darin, die beiden Ansätze sinnvoll miteinander zu kombinieren, um die Flexibilität und Struktur zu bieten, die moderne Projekte benötigen.“

🚀  Scrum, Kanban & Co: die Stärken agiler Methoden 

Das agile Projektmanagement setzt hingegen auf Flexibilität und iterative Entwicklung. Bekannte agile Methoden sind Scrum und Kanban. Der agile Ansatz ist ideal für Projekte, bei denen sich die Anforderungen häufig ändern oder weiterentwickeln. Vorteile des agilen Projektmanagements sind beispielsweise:  

    • Anpassungsfähigkeit: Durch kurze Iterationen (Sprints) kann das Projektteam schnell auf Veränderungen reagieren. 
    • Kundenorientierung: Regelmäßige Feedbackrunden mit dem Kunden sorgen für eine fortlaufende Abstimmung der Projektziele.  
    • Team-Engagement: Selbstorganisierte Teams fördern die Motivation und Innovation der Beteiligten.   

Die Flexibilität des agilen Ansatzes kann bei unzureichender Führung oder Dokumentation jedoch auch zu Schwierigkeiten führen. Denn ohne klare Zieldefinitionen besteht das Risiko, den Projektfokus aus den Augen zu verlieren. 

🛤️ Den richtigen Weg finden: Welcher Ansatz passt zu meinem Projekt? 

Die Wahl zwischen agilem und klassischem Projektmanagement hängt von mehreren Faktoren ab:  

    1. Projekttyp und -komplexität: Projekte mit klaren, unveränderlichen Anforderungen profitieren oft vom klassischen Vorgehen. Ist hingegen Anpassungsfähigkeit gefragt, eignet sich das agile Modell besser. 
    2. Unternehmenskultur: Ein agiles Umfeld erfordert eine offene, vertrauensvolle Kultur mit flachen Hierarchien und einem hohen Maß an Eigenverantwortung. 
    3. Kundenanforderungen: Gibt der Kunde regelmäßiges Feedback oder erwartet Anpassungen, kann ein agiles Vorgehen vorteilhaft sein. 
    4. Ressourcen und Fähigkeiten: Bevor sich Unternehmen für einen Ansatz entscheiden, sollten sie die Verfügbarkeit und Fähigkeiten ihrer Teams sowie die vorhandenen Ressourcen berücksichtigen.

FORT.SCHRITT: kombiniert am Puls der Zeit 

Bei FORT.SCHRITT setzen wir auf einen hybriden Ansatz, der das Beste aus beiden Welten vereint. Unsere Projekte starten häufig mit einem klar strukturierten Plan, der sich am Vorgehen des klassischen Projektmanagements orientiert. Innerhalb dieses Rahmens setzen wir jedoch agile Methoden wie Scrum ein, um flexibel auf Kundenfeedback und Marktveränderungen reagieren zu können.  

Durch regelmäßige Reviews und Anpassungen stellen wir sicher, dass unsere Projekte effizient und innovativ sind. Unsere selbstorganisierten Teams sind in der Lage, schnell auf neue Herausforderungen zu reagieren, während wir gleichzeitig eine solide Projektsteuerung und Nachverfolgbarkeit gewährleisten. Diese hybride Herangehensweise erlaubt es uns, individuelle Projektanforderungen zu erfüllen und nachhaltige Erfolg zu erzielen.  

Hybrider Ansatz: individuelle Lösungen für die Projektwelt von heute 

Die Entscheidung zwischen agilem und klassischem Projektmanagement ist oft keine Wahl für das eine oder das andere. Vielmehr liegt der Schlüssel zum Erfolg darin, die beiden Ansätze sinnvoll miteinander zu kombinieren. Ein hybrider Ansatz, der an die jeweiligen Projektanforderungen angepasst ist, bietet die Flexibilität und Struktur, die moderne Projekte benötigen. Durch eine kontinuierliche Evaluierung und Anpassung der Methoden an die dynamische Projektlandschaft stärken Institute ihre Effizienz und Innovationskraft. Gleichzeitig stellen sie sicher, dass Projekte nicht nur im Zeit- und Budgetrahmen bleiben, sondern auch in der gewünschten Qualität abgeschlossen werden.  

Sie möchten noch mehr zum Thema Projektmanagement und unserer Herangehensweise wissen? Dann nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne:  

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